Es gibt eine ganze Menge an Superfoods und Lebensmitteln, die Du wunderbar zum Entgiften einsetzen kannst. Viele davon wachsen sogar bei uns in der heimischen Region. Einige meiner Lieblinge möchte ich Dir nun kurz vorstellen.

1. Heidelbeeren
Heidelbeeren haben antivirale Eigenschaften, unterstützen den den Körper bei der Entgiftung und haben einen sehr hohen Anteil an Vitamin C.

Ich esse sie gerne pur, im Müsli oder als Shake.

Rezept für einen Shake:

  • 100g Heidelbeeren
  • 100g Sojajoghurt
  • 1 Banane
  • 50ml Pflanzenmilch

Alle Zutaten im Mixer pürieren – fertig. Tipp: Einen Rest der Masse in Eisförmchen geben und einfrieren. Kommt bei meinem Sohn und auch bei mir super an 🙂

2. Knoblauch
Knoblauch ist nicht nur top für Dein Immunsystem, er unterstützt Deinen Körper auch beim Entgiften! Zudem stabilisieren die Inhaltsstoffe Deinen Blutdruck und wirken als natürliches Antibiotikum. Über den Geruch lässt sich natürlich streiten, aber manchmal ist auch eine gesunde Portion Egoismus durchaus angebracht 😉

  • 6 Knoblauchzehen
  • 1 TL Salz
  • 100 ml Olivenöl
  • 50 ml weißen Balsamico
  • 1 Handvoll Petersilie (ebenfalls super zum Entgiften und sehr eisen- und vitaminhaltig)
  • 1 reife Avocado
  • 1/2 TL Cumin (Kreuzkümmel)

Knoblauchzehen schälen und in kleine Stücke schneiden und die Petersilie klein hacken. Alles in ein hohes Gefäß geben und mit einem Mixstab pürieren. Passt super zu Kartoffeln oder als Gemüsedip.

3. Weintrauben
Weintrauben bestechen durch ihren Gehalt an Vitamin C, E, Eisen, Kalium und Magnesium und den „Superheldenstoff“ OPC (Oligomere Proanthocyanidine). OPC ist ein antioxidativ wirksamer Pflanzenstoff, der u.a. die Zellerneuerung ankurbelt. OPC ist gut für Deine Augen, macht Dich und Deine Haut noch schöner, und soll den Alterungsprozess verlangsamen. Es ist zum Beispiel in den „CAPS pump – für Herz und Blutgefäße“ von RINGANA enthalten. Dieser Stoff ist aber vorrangig in den Kernen enthalten, daher eignen sich Weintrauben mit Kernen auch sehr gut als Saft oder als Zutat für Grüne Smoothies

  • 1 Banane
  • 1 Handvoll Weintrauben
  • 1/2 reife Avocado
  • den Saft einer halben Zitrone
  • ca. 400ml stilles Wasser
  • Alle Zutaten in einen Mixer geben und pürieren

4. Bärlauch
Ja, Bärlauch ist nicht ganzjährig zu bekommen, aber er ist einfach der Hammer. Er hat einen hohen Anteil an Eisen, Magnesium, Vitmic C und Kalzium und wird sogar zum Ausleiten von Schwermetallen empfohlen. Die Bärlauchsaison hat gerade begonnen und geht bis ca. Mitte / Ende Mai. Wenn Du also die Möglichkeit hast ihn auf Märkten zu kaufen, dann solltest Du zugreifen. Ich habe ihn in Deutschland immer selbst gesammelt, aber dafür brauchst Du natürlich erst mal eine Wildkräuterführung und darfst ihn auch nicht überall sammeln. Zudem ist er leicht mit dem Maiglöckchen zu verwechseln, wenn Du nicht auskennen solltest.

Zwei leckere und einfache Rezepte mit Bärlauch kannst Du Dir ansehen, wenn Du die jeweiligen Fotos anklickst. Du kannst die Rezepte auch mit anderen Kräutern zubereiten, die Du magst, falls Du keinen Bärlauch bekommen solltest.

Bärlauch-Hummus

5. Brokkoli
Brokkoli unterstützt den Körper beim Entwässern. Zudem ist er voll mit wertvollen Inhaltsstoffen wie Eisen, Magnesium, Kalium, Folsäure, Carotin und ein super Kalziumlieferant. Ich verwende ihn ganz normal zum Kochen, im Salat auch gerne roh sowie im Grünen Smoothie.

Smoothie-Rezept:

  • 100 Gramm Spinat
  • 100 Gramm Brokkoli
  • ¼ TL Vanillepulver
  • ½ Avocado
  • 1 Apfel (entstielt)
  • 2 Kiwis
  • 1 Handvoll Eiswürfel
  • optional nach Geschmack etwas Süße wie Xylit oder Ahornsirup

Alles zusammen in den Hochleistungsmixer und ca. 30 Sekunden pürieren. Am besten immer mit einem gefrorenen Anteil der Zutaten oder etwas Eis, damit diese nicht so warm werden und ihre Nährstoffe behalten

Als Suppe:

  • 800g geschälte und in Würfel geschnittene Kartoffeln
  • 400g geputzte und gewaschene Brokkoliröschen
  • 1 geschälte und gehackte Zwiebel
  • 1l Gemüsebrühe
  • 100ml Soja-oder Hafer-Sahne (geht auch ohne)
  • 1 EL Öl
  • Muskat
  • Salz & Pfeffer

Zwiebelwürfel in dem erhitzen Öl glasig anbraten, Kartoffelwürfel und Brokkoli zugeben und mit Brühe aufgießen. Die Suppe ganz kurz aufkochen und dann ca. 10 Min. köcheln lassen. Kurz bevor das Gemüse gar ist entnehme ich ca. 1/3 der Kartoffelwürfel und des Brokkolis. Dann mit der Soja-Sahne abbinden, die Suppe pürieren und das Gemüse wieder in die Suppe geben bis das Gemüse gar ist. Mit Muskat (ca. 1/2 TL), Salz & Pfeffer abschmecken.

6. Wildkräuter
Für die meisten Menschen sind Pflanzen wie Brennnesseln, Löwenzahn, Giersch und Co. Unkraut, für mich sind es DIE Superfoods, die in unserer Region wachsen. Natürlich solltest Du auch vorher erst eine Wildkräuterführung mitgemacht haben, die mittlerweile immer beliebter werden. Du bekommst aber Wildkräuter sehr oft auf Wochenmärkten oder in Bioläden zu kaufen.

Es würde den Rahmen jetzt sprengen, welche Inhaltsstoffe diese Kräuter haben, aber das ist der helle Wahnsinn. Giersch kannst Du zum Beispiel so einsetzen wie Spinat und Brennnesseln kannst Du auch ganz vielseitig verwenden, zum Beispiel als Tee oder im Grünen Smoothie. Wildkräutersalate roh sind natürlich auch der Hammer. Dazu nehme ich gerne das folgende Dressing.

Wildkräuter-Salat mit Balsamico-Nussdressing:

  • 5 EL Olivenöl
  • 3 EL dunkler Balsamico-Essig
  • 1 EL Nussmus (ich nehme Erdnussmus, aber Mandel-oder Cashewmus geht auch)
  • 1 TL Senf
  • 1 TL gehackte Petersilie
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1 TL Süße
  • Salz & Pfeffer

Alle Zutaten in ein hohes Gefäß geben und pürieren.

Grünes Wildkräuterpesto:

  • 200g Wildkräuter
  • 25g Hefeflocken (optional, die geben dem Pesto einen ähnliche Note wie Parmesan und sind sehr vitaminreich)
  • 80g Nüsse (Pinienkerne, Mandeln, Walnüsse, Sonnenblumenkerne, Cashews usw.)
  • 125ml Olivenöl
  • Salz & Pfeffer

Die Wildkräuter waschen und klein hacken (so klein wie möglich, dann hat der Mixstab nicht so viel Arbeit). Dann zusammen mit den restlichen Zutaten in ein hohes Gefäß geben und alles pürieren.

Tipp! Die Nüsse anrösten, das gibt ein schönes Aroma. Zum Lagern gibst Du das Pesto in ein sauberes Schraubglas. Dann bis zum Rand mit Öl aufgießen und im Kühlschrank lagern. Das hält sich auf diese Weise mehrere Wochen. Wenn Du das Pesto zunächst ohne Nüsse herstellst und dann die Masse in ein Schraubglas gibst und mit Öl aufgießt, dann hält es sich sogar mehrere Monate.

Beide Rezepte sind aus meinem kostenlosen Guide für angehende Superhelden und ein buntes Leben. Hast Du noch nicht? Dann hol ihn Dir gleich jetzt und hier 😉

7. Pack Cleasing von RINGANA 
Ja, das ist kein klassisches Lebensmittel, aber es reinigt den Darm und bringt die Verdauung wieder in Schwung. Ich ersetze damit immer öfter die Chips- und Schokoladenattacken am Abend nach dem Essen. Einfach ein Sachet mit Wasser zusammen shaken und genüsslich austrinken 😉

Dann wünsche ich Dir ganz viel Freunde und guten Appetit beim Zubereiten. Es besteht durchaus die Möglichkeit, dass Du nach dem Verzehr dieser wundervollen Köstlichkeiten abgehst wie eine Rakete. Aber das ist ja auch Sinn der Sache 😉



Ich habe den Artikel als „Anzeige“ deklariert, weil ich mich aufgrund der großartigen, natürlichen Produkte und der nachhaltigen Firmenphilosophie der Firma RINGANA dazu entschlossen habe, Frische-Partner des Unternehmens sein.

Die von mir gegebenen Ratschläge und Tipps auf dieser Seite basieren nur auf meiner Meinung und meinen Erfahrungen und spiegeln diese wider. Hierzu verweise ich auf meinen erweiterten Disclaimer.

Sei der Erste, der diesen Beitrag teilt