Wie wird man Superheld und Blogger? Wer hat mich dazu gemacht? Welche Menschen haben mich ganz besonders im Vorfeld inspiriert und dazu bewegt, dass ich einen Blog ins Leben rufe? Klar, Superheld war ich vorher schon, dazu wird man berufen 😉 Aber Blogger wird man nicht einfach mal eben so im Vorbeigehen. Mir haben dabei vor allem die folgenden 5 ganz tollen Menschen geholfen, die ich Dir nun vorstellen möchte.

1. Meine Frau

Sie ist der Jackpot meines Lebens. Durch sie habe ich gelernt, viele Dinge in einem ganz anderen Licht zu sehen und oftmals auch mal den Blickwinkel zu wechseln. Bei uns herrscht im Grunde niemals Stillstand, immer wird an neuen Plänen und Visionen gefeilt. Das ist vor allem in den letzten 3, 4 Jahren der Fall und nimmt seitdem ich Blogger geworden bin, nochmal richtig Fahrt auf. Es ist sicher nicht übertrieben, wenn ich behaupte, dass die Entscheidung Veganer zu werden unser Leben komplett auf den Kopf gestellt hat. Das Schöne daran ist aber, dass dieser Wandel nahezu ausschließlich positive Veränderungen mit sich brachte. Eines Abends saßen wir zusammen in unserer Küche und nachdem ich gekocht hatte, meinte sie zu mir, dass ich das der Welt mitteilen und Blogger werden sollte. Ich hatte dann sofort einige Blogs im Kopf, die ich gerne besucht habe, wenn ich zum Kochen neue Impulse brauchte. Das waren in erster Linie

Der Gedanke an diese drei Blogs machte mir Angst, denn ich wusste, dass ich von den Kochkünsten dieser Blogbetreiber noch sehr weit entfernt war. Ich bin eher der Typ für schnelle und einfache Küche und meinte zu meiner Frau, dass ich gegen diese Granaten niemals bestehen könne. Wieso sollte sich jemand für mein Essen interessieren, wenn es doch solche wunderschönen Blogs mit teilweise atemberaubenden Fotos gibt?
Da kam sie dann wieder, meine Frau, und machte mir klar, wieso ich gegen diese Blogs gar nicht antreten müsse. Schließlich wäre im großen Internet genug Platz für uns alle da und so ist es auch 🙂

In dieser Sekunde war mir klar, dass ich das machen muss. Der Gedanke, dass sich andere Menschen für meine geistigen Einschläge im Kopf und meine Rezepte interessieren könnten, machte mich ganz unruhig. Endlich mit Menschen diskutieren, die einen offenen Geist haben. Endlich nicht mehr ständig meinen Lebensstil erklären müssen. Endlich nicht mehr vorgeworfen zu bekommen, dass man nur missionieren möchte. Endlich Menschen kennenlernen, die Interesse an der veganen Lebensweise haben und empfänglich für Neues sind.

Ich liebe Dich ganz doll, meine Große, und bin sehr, sehr froh, dass es Dich gibt ❤

2. Andrea

Andrea, in Fachkreisen auch AnnDeeBee genannt, ist eine uralte Freundin von mir. Früher haben wir uns in dunklen und verqualmten Techno-Kellern aufgehalten, Allnighter und Scooter Partys zu gepflegter Soul-Musik besucht und uns dort mit etlichen anderen Partybiestern rumgesuhlt 😉
Und heute? Wir haben unsere eigene Familie und führen ein ordentliches Leben, würde ich mal sagen. Heute wird nicht mehr rumgesumpft, jetzt schicken wir uns Rezepte zu. Das ist Rock ’n‘ Roll in Reinkultur 😉
Es gab aber einen besonderen Augenblick, der in mir etwas ausgelöst hat, was sie damals sicher nicht geahnt hatte. Ich bekam eines Abends ein Foto zugeschickt mit einem Essen, das in einer Kloschüssel lag. Dazu ein kurzes und knackiges
„Bäh, das schmeckt voll scheiße!“ oder so ähnlich. Da lag nun das Ergebnis eines Ausflugs in die vegane Kochwelt in der Keramikschüssel und reichte nicht mal mehr dazu, dass man damit ihre Katze hätte füttern können. Ich fand das sehr befremdlich, denn immer wieder hörte ich diese Proteste des wütenden Pöbels, veganes Essen würde nicht schmecken und sei total kompliziert. In diesem Moment wusste ich, dass Captain Peffe der Welt da draußen mal wieder einen Dienst erweisen muss.

„Zeig der Welt, dass es geil und extrem lecker ist, ein Grasfresser zu sein!“

Nur wie? Das wusste ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht so richtig.

3. Lea

Lea Green steht stellvertretend für so viele tolle Blogger und KünsterInnen am Herd, mit denen ich mich in den letzten Monaten beschäftigt habe. Schau Dir ihren Blog veggi.es einfach mal an! Wenn dann noch jemand sagt, dass Veganer mangelernährte Zombies sind, die sich nur von Heu und Rindenmulch ernähren, dann fällt selbst mir spontan kein passender Konter mehr ein. Wenn ich mir ihren Blog und die Fotos dazu ansehe, dann bekomme ich immer gute Laune. Bei ihr spürt man förmlich, dass sie ihren Blog und ihre Kreationen mit ganz viel Liebe und Leidenschaft füllt.
So ein Hobby wollte ich auch haben, wobei ich immer mehr spüre, dass es schon viel mehr als ein Hobby ist. An dieser Stelle möchte ich gleich ein ordentliches Stück Werbung für das aktuelle Kochbuch von Lea, „Vegan with Love“, (*) machen. Eine wunderbare Sammlung von einfachen bis sehr kreativen Rezepten, so dass für jeden Anlass etwas dabei ist. Lea macht selbst aus einer Tomatensuppe ein Fest. Wenn Du ein tolles Kochbuch sucht, dann kann ich Dir das von Lea aus vollster Überzeugung empfehlen.

4. Daniel

Daniel von nur-positive-nachrichten.de ist so eine Art Mentor von mir. Ich habe ihn über seinen tollen Blog kennengelernt und man kann sagen, dass er mich vorab an die Hand genommen hat. Im Grunde war ich ein ganz normaler Leser von ihm und habe bis zum heutigen Tag ganz viele Tipps bekommen. Er hat damit auch seinen Anteil, dass ich nicht nur einen tollen Start hatte, sondern nach wie vor mit riesiger Freude bei der Sache bin.

Zwischen Daniel und mir hat sich mittlerweile eine Art virtuelle Freundschaft entwickelt, da wir ihn vielen Bereichen ähnlich ticken. Ich bin mir sicher, dass wir das „virtuell“ bald streichen können.

5. Kristin

Kristin in eine Kollegin von mir. Sie hat den Blog eattrainlove.de ins Leben gerufen. Als ich gedanklich schon ganz weit war, aber immer noch kleine Zweifel mit mir durch die Gegend schleppte, habe ich mich mit ihr getroffen. Da saß sie nun vor mir, dieses vor Freude nur so strahlende Energiebündel, das mit sich und seinem Leben ungeheuer zufrieden wirkte.

Kennst Du den legendären Quizmaster Robert aus der Sesamstraße? Er hat in seiner Wohnung ein eigenes Jubel-Publikum. Wenn Robert mal nicht so gut drauf ist, dann öffnet er den Vorhang und wird von einem laut grölenden Mob supportet wie ein Superstar, der gerade eine große Bühne betreten hat. Wenn ich könnte, dann würde ich Kristin mit zu uns nach Hause nehmen und den Vorhang immer dann öffnen, wenn es bei mir gerade mal nicht so gut läuft. Aber die Aufgabe würde sie sicher nicht richtig glücklich machen, zudem hätte ihr Mann wahrscheinlich etwas dagegen und vor allem habe ich dafür meine Frau. Sie füllt diese Rolle auch ganz hervorragend aus. Nachdem ich mich mit Kristin getroffen hatte, waren meine letzten Zweifel verschwunden.

„Das will ich auch!“,

habe ich mir damals gedacht. Danach ging es endlich los…

 


 

Deswegen möchte ich mich heute bei allen bedanken, die mir einen so tollen Start bereitet haben. Ich möchte auch Dir ganz, ganz doll

D A N K E

sagen, weil Du mich auf meinem Weg ein Stück begleitest und meinen Blog zu dem gemacht hast, der er bis jetzt geworden ist. Ich freue mich schon wahnsinnig auf all das, was noch kommen wird und werde den Menschen, die mich im Verlauf meines bisher noch so kurzen Bloggerlebens begleitet haben, sicher noch einen weiteren Artikel widmen.

 

Dein Peffe

(*) Affiliate-Link – Das bedeutet, dass ich bei einem eventuellen Kauf durch Dich über meine Empfehlung eine kleine Provision dafür erhalte. Diese Provision erhöht für Dich aber nicht den Kaufpreis der empfohlenen Ware.