In meiner Familie hat die Liebe zur Jagd eine lange Tradition. Als ich noch sehr klein war, hat mich mein Vater sehr oft mit in den Wald genommen. Wir haben dort zusammen Pilze, Brombeeren, Bucheckern und einige essbare Wildkräuter erlegt. Unser Langhaardackel mit dem exklusiven Namen „Waldi“ hat in der Zeit den halben Waldboden mit seiner Schnauze umgegraben und war nicht mehr er selbst, wenn er zwischen den Bäumen herumirrte. Mein großer Bruder und ich wollten ihn eigentlich nach einem Helden unserer Jugend benennen, doch der Name Snoopy passte unserer Mutter leider nicht in den Kram.

Jahre zuvor lag mein großer Bruder regelmäßig vor einem kleinen Wäldchen an den Lübbensteinen in Helmstedt auf der Lauer. Es handelt sich hierbei um zwei Großsteingräber aus der Jungsteinzeit um 3500 v. Chr. Hier habe ich als Kind auch sehr oft gespielt. Dieser Ort hat nach wie vor etwas total Mystisches an sich. Mein Bruder hingegen hatte hingegen keine Zeit, um sich der Schönheit und Einzigartigkeit dieses Ortes zu widmen . Er nutzte die Lübbensteine in erster Linie als Deckung, wenn er seinem Jagdtrieb nachgegangen ist. Mein Vater berichtete, dass er mit einem Holzgewehr und Korken, der an einem Band befestigt war, sein Ziel stets fest im Visier hatte: Rebhühner. Du kannst Dir sicher vorstellen, dass die Rebhühner in Helmstedt kein leichtes Leben hatten, wenn mein Bruder auf der Pirsch war. Noch heute munkelt man in Fachkreisen, dass sich die Bestände davon immer noch nicht erholt haben. Angeblich hissen die Tiere heute noch die weiße Fahne, wenn mein Bruder im Auto auf der anliegenden B1 auf dem Weg in Richtung Heimat reist, obwohl er in friedlicher Mission unterwegs ist. Ob tatsächlich mein Bruder die Schuld daran trägt, dass diese wunderbaren Tiere heute auf der Roten Liste der gefährdeten Vogelarten steht, wage ich jedoch zu bezweifeln.

Deswegen ist es nicht verwunderlich, dass ich aus meinem Jungen auch einen Jäger mache. Das passt auch gut zu seinem Naturell, denn er ist ein großer Freund von Rittern und Robin Hood. Ich arbeite gerade emsig daran, dass er eines Tages da weitermacht, wo Robin einst aufgehörte. Also habe ich mir mein Schweizer Messer geschnappt und dazu nahm mein kleiner Held seine Ausrüstung in Form von Pfeil und Bogen mit. Er wollte erst noch ein Pappschwert in den Gürtel stecken, das er im letzten Urlaub auf Sylt in der Villa Kunterbunt gebastelt hat, aber mit derartig schweren Geschützen wollte ich dann doch nicht in den Kampf ziehen. Wir waren überaus erfolgreich und haben Bärlauch in Hülle und Fülle niedergestreckt. Daraus habe ich eine wunderbare Spargelsuppe mit Bärlauch gezaubert. Waidmannsheil!

Für ca. 6 Portionen Suppe:

  • 500g geschälten weißen Spargel in Stücke geschnitten
  • 750g geschälte Kartoffeln gewürfelt
  • 1,5 Liter Gemüsebrühe
  • 200g Bärlauch
  • 2 EL Kokosöl oder vegane Margarine (z. B. Alsan)
  • 2 Karotten gewürfelt
  • 1 TL Birkenzucker
  • Muskat
  • Salz & Pfeffer

Öl in einem Topf erhitzen, den Spargel 2 – 3 Minuten anbraten und mit etwas Salz und Xucker bestäuben. Nun die Brühe dazu gießen und den Spargel kurz vor gar kochen. Wenn der Spargel noch gut Biss hat, holst Du ihn mit einer Schöpfkelle (*) aus dem Topf und stellst ihn in einer Schüssel zur Seite. Jetzt die Kartoffel- und Karottenwürfel in der Brühe köcheln lassen. Kurz bevor das Gemüse gar ist, den Bärlauch klein hacken mit in die Suppe geben und mit einem Mixstab pürieren. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Den Spargel mit dem Sud, der sich in der Schüssel gesammelt hat, wieder in die Suppe geben und servieren.

Arbeitszeit: ca. 20 Min.
Kochzeit: ca. 15 – 20 Min.

Die Suppe schmeckt auch ohne Bärlauch sehr gut, dann würde ich aber etwas mehr Kartoffeln dazu nehmen


Kennst Du auch Menschen, die sich gerne gesünder ernähren und mehr Schwung in ihr Leben bringen möchten? Und kennst Du auch Menschen, die sich dann etwas überfordert fühlen, weil sie einfach nicht wissen, wo sie anfangen sollen und dann wieder in ihre alten Muster verfallen? Dann möchte ich Dir nun meine 3 Schlüssel zeigen, wie ich es in nur wenigen Monaten geschafft habe, mein Leben komplett umzukrempeln und richtig Gas zu geben.

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ein buntes Leben ist nämlich fertig 🙂 .

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