Das Leben eines grünen Superhelden ist schon ziemlich aufregend. Ich mache nahezu jeden Tag Erfahrungen im Grenzbereich und scheue als staatlich anerkannter Gefahrensucher keine Gefahr oder irgendwelche Risiken. Schon als Kind war ich ein Abenteurer und brauchte regelmäßig meinen Adrenalinkick. Damit legte ich schon sehr früh in meinem Leben den Grundstein für ein furchtloses Dasein, das wohl bis heute seinesgleichen sucht.

Wir haben früher sehr gerne Cowboys und Indianer gespielt. Es versteht sich ja von selbst, dass ich immer auf der Seite der Indianer gewesen bin. Ja, ich wollte ihnen als kleiner Junge schon das Land zurückgeben, das man ihnen einst gestohlen hat. Auch wenn mir das aktuell noch nicht ganz gelungen ist, so habe ich die Durchsetzung meines Plans aber nach wie vor mittelfristig im Visier. Wenn wir einen Cowboy überwältigt hatten, dann banden wir ihn an einem Baum fest und führten um ihn herum einen stattlichen und beeindruckenden Indianertanz auf. Dass dieses Spiel für den Kumpel, der am Baum festgebunden war, jetzt gar nicht mal so lustig war, ist mir zu dieser Zeit noch gar nicht bewusst gewesen. Eines Tages stand ich dann aber an diesem Baum und meine Kumpels tanzten um mich herum. Ich habe umgehend angefangen zu heulen wie ein Schlosshund und mein Vater hat mich dann gerettet und von meinen Fesseln befreit. Mein Held!

Auch beim Klettern habe ich meinen Heldenmut immer wieder beeindruckend und Beweis gestellt. Während meine Jungs wie Affen und Eichhörnchen oben in den Kronen rumlungerten und sich von einem dünnen Ast zum anderen schlängelten, saß ich lieber ganz unten auf dem ersten Ast mit maximal 15 Zentimetern Luft unter meinen Füßen und der sicheren Erde. So war ich auf jeden Fall auf ein eventuelles Erdbeben vorbereitet und hätte mich notfalls umgehend in Sicherheit bringen können.

Im Freibad lief es ähnlich. Während meine Freunde die heranwachsenden Mädels mit Pirouetten, vierfachen Rittbergern und dem freien Fall vom Zehnmeter-Turm beeindruckt hatten, habe ich lieber am sicheren Beckenrand gesessen und Haltungsnoten für die Sportskanonen vergeben. Irgendjemand muss sich ja auch um die hoheitlichen Aufgaben kümmern, sonst versinkt unser Land noch im Chaos, wenn jeder nur noch das tun würde, was ihm Freude bereitet.

Für all die Heldinnen und Helden, echten Cowgirls und Cowboys, aber natürlich auch für ehemalige Mehlhosen wie mich, die sonst eher das Risiko scheuten, habe ich heute einen Burger kreiert, der Dir beim Essen auf jeden Fall vor Freude die Cowboystiefel und Mokkasins gleichzeitig auszieht. Es könnte demnach gefährlich werden beim Essen. Also setz Dich dabei lieber ordentlich hin und schnall Dich besser an! Hier kommt mein Blackbean-Burger mit Paprika, der wohl bedda nicht schmecken könnte.

Für 6 große Burger:

    • 750g schwarze Bohnen (alternativ Kidneybohnen) gekocht
    • 150 Haferflocken (in einem Mixer zu Mehl verarbeitet)
    • 1 TL Basilikum
    • 1 TL Majoran
    • 2 TL Paprikapulver (gern auch das scharfe)
    • 1 rote Paprika (gewürfelt und entkernt)
    • 1 TL Salz
    • 1 klein gehackte Zwiebel (natürlich vorher schälen)
    • 100g Nüsse oder Kerne ganz klein gehackt (Erdnüsse, Sonnenblumen- oder Kürbiskerne)
    • 50g gran vegano von bedda (alternativ Hefeflocken)
    • Pfeffer
    • Nach Geschmack würzen mit ein paar Spitzern Sojasoße und Pfeffer (muss nicht sein)

Bohnen nach Packungsanleitung zubereiten und kochen (oder fertige aus dem Glas nehmen) und danach alle Zutaten in eine große Schüssel geben. Dann alles ordentlich durchmischen mit den Händen. Ich nehme dazu auch gerne einen Pürierstab und mache daraus eine Masse, die noch etwas grob ist, damit nicht alles aussieht wie ein feiner Brei. Aus dieser Masse die Burgerpattys formen (wenn sie sich nicht gut formen lassen, gib noch etwas Haferflockenmehl dazu) und von beiden Seiten ca. 3 Minuten in einer Pfanne mit heißem Öl braten.

Anschließend mit dem, was Du gerne magst, nach Herzenslust belegen. Ich habe ungefähr eine Minute vor Ende noch jeweils eine bedda scheibe schedda auf die Pattys gelegt. Zum Schluss die Brötchenhälften mit Ketchup und der weltklasse mayo von bedda beschmieren, Zwiebeln, Gurken, Salat und Tomaten drauf und ab geht die Post 🙂 .

Arbeitszeit: ca. 20 Minuten (wenn Du fertig gekochte Bohnen nimmst)

Bratzeit: ca. 5-6 Minuten

Sehr gut dazu passt auch meine Avocado-Mandel-Mayo

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Ich habe diesen Artikel als „Anzeige“ deklariert, weil ich als Blogger für mich und meine Projekte Werbung mache und damit auch grünes Geld verdiene (da bin ich übrigens sehr glücklich drüber und auch stolz drauf 🙂 ). Zudem entstand der Artikel in Zusammenarbeit mit der ethiconomy services gmbh.