Ja, ich bin ein Kosmopolit und Weltenbummler. Im Grunde bin ich überall ein gern gesehener Gast und fast auf der ganzen Welt zu Hause. Schon als kleiner Junge habe ich sehr gerne in einem Atlas geblättert und mir die weite Welt angesehen. Da ist es schon ein wenig verwunderlich, dass ich noch gar nicht mal so viele Länder dieser Erde gesehen habe. Vielleicht lag das auch ein wenig daran, dass ich früher gerne mal einen über den Durst getrunken hatte und selbst als Superheld nicht mehr fliegen durfte. Natürlich hätte ich auch ganz normal mit einem Flugzeug fliegen können, aber da gab es generell mindestens zwei Probleme. Die meiste Zeit herrschte in meinen Hosentaschen gähnende Leere, denn ich habe mein Geld lieber in die Schankwirtschaft investiert, und dann kam noch dazu, dass ich nicht so gerne im Flugzeug unterwegs bin.

Zudem habe ich mir immer noch eingeredet, dass die Sonne sowieso kein Mensch braucht und es in den südlichen Ländern viel zu heiß ist. Schon war meine Scheinwelt perfekt aufgebaut, wenn es mit Freunden und Bekannten Gespräche dieser Art gab:

„Na Peffe, wohin fliegst Du dieses Jahr in den Urlaub?“
„Natürlich gar nicht. Erstens ist das viel zu teuer und zweitens ist mir das überall zu warm. Vielleicht mal nach Norwegen, aber dazu habe ich gerade keine Zeit.“
„Ich fliege dieses Jahr in die Karibik auf die Britischen Jungferninseln.“
„Den ganzen Tag nur gebackene Bohnen mit Speck und Würstchen? Das ist nichts für mich. Außerdem regnet es doch in England fast jeden Tag. Wir fahren vielleicht ein Wochenende nach Timmendorf und legen uns da unter die Strandbrücke für 2, 3 Tage“

So ist es auch nicht verwunderlich, dass ich in meinem bisherigen Leben erst 10 Länder betreten habe. In dieser Zahl sind die Bundesrepublik und die DDR übrigens schon mit drin  😆 .

Wenn ich mir jedoch meine virtuelle Weltkarte ansehe, dann schaut das schon wesentlich internationaler aus. Mein Blog wurde mittlerweile nämlich in genau 161 Ländern dieser Welt aufgerufen. Nur in Afrika bin ich noch etwas unterrepräsentiert. Falls Du dort also mal durch die Gegend spazieren solltest, dann nimm bitte ein paar Flyer von mir zum Verteilen mit.

Seitdem ich ein kleiner Junge bin, habe ich aber immer wieder das Gefühl, dass mich irgendwas nach Argentinien zieht. Nun müssen sich die heißblütigen Tangotänzer wahrlich keine Sorgen machen, weil ich nicht wirklich eine Konkurrenz für sie darstelle, aber die Natur dort scheint etwas ganz Besonderes zu sein. Dieses Gefühl hat sich noch weiter verstärkt, als ich die Tour meines Kumpels Sebi verfolgte, der dort vor 2 Jahren durch Argentinien und Chile tingelte. Schau Dir mal diese atemberaubenden Fotos rein, ist das nicht der Hammer! Argentinien steht für mich fest auf meinem Wunschzettel, genauso wie Bali, Kanada, Costa Rica und Thailand.

Da gerade in Thailand einige tolle Menschen, die ich in diesem Jahr kennenlernen durfte, zusammen ihren Urlaub verbringen, fangen wir doch einfach schon mal mit einer Thaisuppe an. Man muss es ja nicht gleich übertreiben…

Für ca. 6-8 Portionen

Feurige Thaisuppe:

    • 1 Liter Gemüsebrühe
    • 1 Dose Kokosmilch (400ml)
    • 3 EL Sojasoße
    • 2 TL rote Currypaste
    • 1 rote Paprika
    • 250g braune Champignons
    • 100g schwarze Reisnudeln (es gehen auch ganz normale Suppen- oder Glasnudeln)
    • 1 EL Kokosöl (oder Olivenöl)
    • 1 daumengroßes Stück Ingwer (ca. 20g)
    • Salz & Pfeffer
    • Chilipulver
    • Chilifäden zum Garnieren und auf den Putz hauen 😉

Den Ingwer schälen, das geht am besten mit einem TL, damit reibt man mit dem Löffel die Schale einfach ab, und klein hacken. Die Paprika waschen, entkernen und ebenfalls in kleine Stücke zerteilen. Jetzt noch die Pilze putzen und in Scheiben schneiden. Die Nudeln am besten separat kurz vor al dente kochen. Wenn Du einen Topf sparen möchtest, dann kannst Du sie auch in der Brühe mit aufkochen. Ich mache das immer getrennt, damit sie nicht zu weich werden.

Öl in einem Topf erhitzen, die Currypaste in den Topf geben und anrösten, Ingwer und Pilze unter Rühren anbraten. Mit der Brühe ablöschen, die Kokosmilch zugeben und ganz kurz aufkochen lassen. Paprikawürfel in die Suppe geben, Sojasoße einrühren und die Suppe ca. 5 Minuten köcheln lassen. Zum Schluss mit Salz, Pfeffer und Chilipulver abschmecken, Nudeln untergeben, mit Chilifäden garnieren und servieren.

Arbeitszeit: 20 Min.

Kochzeit: 10 Min.

Ich verwende auch gerne Weiß- oder Chinakohl für die Suppe