Wenn ich in meinem Job befördert werde, dann bekomme ich in der Regel mehr Gehalt. Dazu gibt es noch eine Berufsbezeichnung die sich etwas besser anhört, damit man sich von dem gemeinen Pöbel abhebt. So kann man auch in seinem Profil damit angeben und zeigen, dass man zur upper class gehört. Das könnte beispielsweise so aussehen:

Prof. Dr. Dr. Peffe Stahl
Leiter der Abteilung der Golfballtaucher
Mitglied im Ausschuss für „Bezahlte Beifahrer“
Professioneller Gefahrensucher in Teilzeit und Wasserrutschen-Tester

Das macht schon was her und beeindruckt natürlich in erster Linie die Menschen, die noch unter einem stehen in der Hierarchie. Nun stecke ich aber in einer Art Dilemma, denn ich bin als Superheld schon ganz oben angelangt. Über mir ist, das Universum lasse ich jetzt mal bewusst außen vor, niemand mehr. Selbst Spiderman krabbelt irgendwo unter mir auf irgendwelchen Fassenden von irgendwelchen unbedeutenden Wolkenkratzern rum und dass Superman die besten Tage hinter sich hat, wissen wir alle. Nun möchte ich jetzt nicht sagen, dass ich in einer Art Motivationskrise stecke, aber ein bisschen Luft nach oben wäre schon noch ganz nett gewesen. Mittlerweile weiß ich aber, dass Geben seliger ist denn Nehmen. Wahre Hochgefühle im Leben kommen nicht durch Titel oder Gehaltserhöhungen zustande, die sind nämlich meistens nur von sehr kurzer Dauer, sondern von den Emotionen, wenn man sich für andere nützlich macht.

Dann mache ich mich doch jetzt einfach mal wieder nützlich. Für wen? Na für Dich natürlich, für wen denn sonst! Es ist schließlich mein Job, dass Du nach dem Lesen dieses Artikels etwas glücklicher, zufriedener, satter und auch motivierter bist.

Vor wenigen Tagen war ich auf der bezaubernden Insel La Palma. Dort habe ich an einem Tag ca. 3600 Verrückten bei einem Lauf zugesehen, von denen über 1500 TeilnehmerInnen die Strecke von knapp 75 Kilometern mit einer Gesamthöhendifferenz von plus/minus 4.057 Metern zurückgelegt haben. Der Rest vom Schützenfest ist beim Vertical, Halbmarathon und Marathon angetreten. Dieser Lauf nennt sich Transvulcania. Wir sind unter anderem deswegen auf der Insel gewesen, um unseren Freund Sascha zu supporten, der auch beim Ultra-Marathon über die volle Distanz unterwegs gewesen ist. Das mit dem Support hat leider nur bedingt funktioniert, aber dazu folgen in den nächsten Wochen in einem anderen Blogartikel noch mehr Details. Sascha hat mir erzählt, dass bei so einem Lauf gekochter Reis die ideale Nahrung für unterwegs sein würde, weil er in kurzer Zeit dem Körper mit unterschiedlichsten Nährstoffen wieder Energie verleiht. Wenn Du also auch einen Lauf planst und dafür trainierst, dann ist Reis ein ideales Lebensmittel dafür, um Dich dabei zu unterstützen. Zum Anfang müssen es ja keine 75 Kilometer sein, auch 750 Meter sind ein guter Anfang!

Somit habe ich auch wunderbar die Brücke zu meinem heutigen Gericht gebaut: Spargelrisotto mit Kräutern 🙂 . Aber sei vorsichtig! Denn es könnte passieren, dass Du nach dem Genuss gleich ab durch die Decke gehst und ein Loch in der Betondecke hinterlässt. Aber gib dennoch ordentlich Schub, Rakete!

Für ca. 4 Portionen:

  • 500g geschälten und in kleine Stücke geschnittenen weißen Spargel
  • 1 geschälte und gewürfelte Zwiebel
  • 2 geschälte und klein gehackte Zehen Knoblauch
  • 1 Spritzer Zitronensaft
  • 300 g Risottoreis
  • 125 ml Weißwein
  • 1 Liter Gemüsebrühe
  • 100 g Kräuter (z. Bsp. Bärlauch, Petersilie, Schnittlauch, Kerbel, Giersch oder was Du sonst gerne an Grünzeug magst)
  • 1 TL Süße
  • 1 EL Kokosöl oder Olivenöl
  • Salz & Pfeffer

Die Gemüsebrühe in einen Topf geben und zusammen mit etwas Süße und einem Spritzer Zitrone aufkochen. Früher hat man immer den Spargel zusammen mit etwas Zucker aufgekocht, damit der Spargel nicht bitter schmeckt. Heute ist der deutsche Spargel aber so gezüchtet, dass er kaum noch Bitterstoffe enthält. Die Zitrone sorgt für eine schöne weiße Farbe, ist also auch nur für die Optik. Machen wir es kurz: Was Süßes und Zitrone im Kochwasser sind eher was für die Show, also nicht zwingend notwendig 😉 .

Wenn der Spargel schön bissfest ist, dann die Brühe abgießen und in einer Schüssel auffangen. Nun Öl in den Topf geben, die Zwiebel und den Knoblauch glasig anbraten und den Reis mit zufügen und kurz andünsten. Jetzt den Weißwein komplett zugießen und unter Rühren komplett einköcheln lassen. Nun immer wieder Teile der Brühe in den Topf geben und dazu fleißig rühren bis der Reis gar und keine Brühe mehr übrig ist. Zum Schluss die Kräuter fein hacken und zusammen mit den Spargelstückchen unter das Risotto heben, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Fertig 😀 .

Dazu passen sehr gut Kidneybohnenbratlinge, das Gericht macht aber auch ohne weitere Zutaten sehr satt.

Arbeits- und Kochzeit: ca. 30-40 Min.

Die Idee für das Rezept habe ich bei chefkoch.de gefunden.

2 EL Hefeflocken zum Schluss unterrühren, das erinnert im Aroma an Parmesan


Kennst Du auch Menschen, die sich gerne gesünder ernähren und mehr Schwung in ihr Leben bringen möchten? Und kennst Du auch Menschen, die sich dann etwas überfordert fühlen, weil sie einfach nicht wissen, wo sie anfangen sollen und dann wieder in ihre alten Muster verfallen? Dann möchte ich Dir nun meine 3 Schlüssel zeigen, wie ich es in nur wenigen Monaten geschafft habe, mein Leben komplett umzukrempeln und richtig Gas zu geben. Wo und wie?

In meinem kostenlosen Guide für angehende Superhelden und ein buntes Leben 🙂 .

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