Es gibt Menschen, die in Dein Leben treten, von denen ich mir gewünscht hätte, dass ich sie schon früher getroffen hätte. Bei meinem Freund Robert ist das so. Ich saß anfangs mehrere Jahre neben ihm bei der Arbeit und habe ihn dennoch kaum wahrgenommen. Heute passen unsere unterschiedlichen Talente zusammen wie die sprichwörtliche Faust auf‘s Auge. Wobei seine Faust bis jetzt noch nicht auf meinem Auge gelandet ist, obwohl er in seiner Freizeit gerne boxen geht. Er weiß natürlich, dass er gegen einen Typen wie mich, der mit Superkräften ausgestattet ist, nicht den Hauch einer Chance hätte.

Dann sind da noch Sascha und Alicja. Die beiden kenne ich gerade mal ein gutes Jahr. Alicja hat ihre Macken und das ist auch gut so. Vor allem hat sie eine Kuchen-Macke, die ich schamlos ausnutzte und sie für mein Team „Drei Engel für Peffe“ verhaftet habe. Es kann schon mal sein, dass Alicja 3 – 7 Stunden später erscheint als verabredet, weil sie zum Beispiel eben nochmal schnell einen

veganen Streusel-Mohn-Kuchen

backen muss, obwohl sie schon fast zur Haustür raus war. Solche Anfälle machen es Sascha natürlich nicht leichter. Wobei ich sagen muss, dass ich auch nicht in ihrer Haut stecken möchte, weil sein Dachschaden aus meiner Sicht noch eine Ecke größer ist. Er ist Ultra-Läufer und trainiert gerade für einen Spartathlon. Noch nie gehört? Die Freaks, die daran teilnehmen, laufen schlappe 246 Kilometer am Stück von Athen nach Sparta. Kann man mal machen, wenn man sonst nichts weiter zu tun hat.
Jedenfalls kommt es vor, dass er gelegentlich morgens um 3:00 Uhr aus dem Bett hüpft und noch schnell vor der Arbeit einen Marathon läuft. Letztens habe ich ihn bei der Arbeit im Sitzen getroffen und habe mir in dem Moment gleich Sorgen um ihn gemacht. Für gewöhnlich läuft er sogar durch die Gänge oder von einem Gebäude zum anderen, wenn er einen Termin hat. Am Wochenende rennt er bevorzugt im Harz durch die Gegend, selbst die Luxe und andere Wildtiere schütteln schon mit ihren Köpfen, wenn er wieder vom Fuß des Brockens (das ist der höchste Berg im Harz) bis zum Gipfel, wieder runter, wieder hoch und wieder runter läuft. Davon ab haben die Tiere in den Wäldern sowieso nichts zu befürchten, denn Sascha ist ebenfalls Grasfresser, so wie ich. Mir wird gerade eben erst bewusst, dass er bestimmt unterwegs heimlich an einer Würstchenbude anhält oder Schlemmermett in seinen Trinkflaschen hat, nur mit Grünzeug kann man doch so eine Leistung niemals erreichen.

Ich komme mal wieder nicht zum Punkt und weiß jetzt auch schon wieder gar nicht, was ich Dir eigentlich erzählen wollte. Ach doch, am kommenden Wochenende heiraten Sascha und Alicja und ich bin dabei. Das wird übrigens eine rein vegane Hochzeit mit einem rein veganen Pärchen, das erlebe ich dann auch zum ersten Mal. Hoffentlich werden wir da auch alle satt… Ich finde es jedenfalls großartig, dass ich Euch kennengelernt habe. Denn Ihr gehört zu den Menschen, die auch meinen Dachschaden voll und ganz tolerieren und den sogar noch gut finden.

Schön, dass es Euch gibt 🙂 . Ich gratuliere aber erst am Wochenende!


Update, 06.02.2017:

Den Artikel über die Hochzeit kannst Du gerne hier lesen, wenn Du magst 🙂


Mohnkuchen mit Streuseln

Für die Mohnmasse:

  • 265g gemahlene Mohnsamen
  • 140g Datteln
  • 500 ml ungesüßte Mandelmilch
  • 1 EL Flohsamenschalen
  • 3 gehäufte EL (30g) Speisestärke

Die Datteln in der Hälfte der Mandelmilch einweichen und den Rest der Milch langsam zum Kochen bringen. Die Datteln mit der Milch, den Flohsamenschalen und der Speisestärke zusammen in einem Mixer pürieren. Nun die Milch vom Herd nehmen und die Dattelcreme und die gemahlenen Mohnsamen unterrühren. Danach nochmal auf den Herd und unter Rühren alles kurz aufkochen. Nun die Masse gut abkühlen lassen.

Für den Teig:

  • 240g helles Dinkelmehl
  • 160g Dinkelvollkornmehl
  • 160ml neutrales Öl (Raps oder Sonnenblume)
  • 130g brauner Rohrzucker
  • 10g Weinsteinbackpulver
  • 1 Banane
  • 1 Prise Salz

Alle Zutaten in einer großen Schüssel zu einem Teig verkneten.
2/3 des Teigs in eine 26er-Springform geben und schön fest glatt drücken. Nun die Mohnmasse gleichmäßig darüber verteilen. Den Rest des Teigs oben auf die Mohnmasse als Streusel geben und dann ab in den vorgeheizten Ofen bei Ober/Unterhitze ca. 45 Minuten backen. Anschließend des Kuchen noch abkühlen lassen auf einem Gitterrost – fertig 🙂

 

Die Idee für den Teig ist aus dem Buch TierfreiSchnauze – Backe backe Kuchen… (*) und die Anregung für die Mohnmasse von dem Blog „The Vegan Monster“.

Arbeitszeit: ca. 30 Min.

Backzeit: ca. 45 Min.

 

Bei „The Vegan Monster“ ist der Kuchenteig auch noch komplett glutenfrei

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