Zu Beginn eines neuen Jahres schaue ich gerne auf das vergangene zurück und ermittele dabei Handlungsfelder, an denen ich arbeiten muss, um meinen Superheldenstatus zu optimieren. Versteh mich jetzt bitte nicht falsch, denn bei aller Bescheidenheit weiß ich sehr wohl, dass ich schon auf dem Olymp angekommen bin. Wenn ich aber sehe, dass sich zum Beispiel mein Kleiner regelmäßig in sein Captain-America-Outfit schmeißt, dann sehe ich, dass die Konkurrenz nicht schläft und ich am Ball bleiben muss.
Aktuell arbeite ich täglich an meiner überragenden Fitness und meinem Astralkörper, aber auch hier ist im Grunde nach oben keine Luft mehr. Meine Ernährung ist natürlich auch schon am oberen Limit angekommen und genau da besteht gerade für mich ein klitzekleines Fünkchen der Unzufriedenheit. Ich habe mir nämlich fest für die erste Woche des Jahres vorgenommen auf Knabbereien, Bier und Süßigkeiten zu verzichten. Genau in diesem Augenblick habe ich aber extremen Bock auf den legendären glutenfreien und veganen Schokokuchen „Death by chocolate“ von der lieben Frau Birdsen. Dieser Kuchen war nämlich eins meiner Highlights im letzten Jahr. Nach langem und einem gemeinsamen Kampf haben wir letztlich doch noch locker und souverän den PETA-Backwettbewerb 2016 gewonnen.

Ich weiß gar nicht, ob Dir das gerade bewusst ist, aber Du liest den Text eines Mannes, der die Besten der Besten für sich arbeiten lässt und das auch noch zu top Arbeitsbedingungen. Bei mir herrscht ein hervorragendes Arbeitsklima, die Frauen backen in rosafarbenen Küchen mit erstklassiger Plüsch-Ausstattung und allen Annehmlichkeiten, die man sich nur vorstellen kann.
Die Mädels haben es sogar so gut bei mir, dass sie sich ihre Arbeitszeiten frei einteilen können. Sie sind überdies so frei in ihren Handlungen und Entscheidungen, dass sie sich Urlaub nehmen, ohne selbigen vorher mit ihrem großartigen Boss abzusprechen. Somit habe ich gerade gleich zwei Sorgen, denn erstens passt ein Stück Schokokuchen nicht in mein Programm für die erste Woche des Jahres und zweitens hätte ich gar nicht die Möglichkeit, mir jetzt eins bringen zu lassen. Denn die feine Dame Frau Birdsen macht gerade einen auf Dolce Vita und lässt sich irgendwo am Strand die Sonne auf den Pelz scheinen. Ach in Hamburg ist sie gerade? Doch schon wieder zu Hause? Noch schlimmer!!! Verdammte Günstlingswirtschaft!

Ich glaube, ich muss unbedingt die Zügel ein bisschen anziehen in diesem Jahr, sonst tanzen mir die Mädels noch auf der Nase rum. Schau Dir dieses Schoko-Geschoss doch mal an! Ist das nicht einfach ein Traum?

Death by chocolate

Für eine Backform mit 23 cm Durchmesser

  • 200 g vegane Zartbitterschokolade (mit mind. 52 % Kakaoanteil)
  • 140 g vegane Margarine
  • 200 g Rohrzucker
  • 320 g ungesüßtes Apfelmus
  • 100 g (glutenfreies) Mehl
  • 4 EL Kakaopulver
  • 3,5 TL Backpulver
  • 1 Pck. vegane Schokotropfen

Für die Crème:

  • 200 g vegane Zartbitterschokolade (mit mind. 52 % Kakaoanteil)
  • 100 ml Sojasahne

Für die Deko:

  • Geraspelte vegane weiße Schokolade (nach Bedarf)
  • Kakaopulver (nach Bedarf)

Den Rand der Springform einfetten, den Boden mit Backpapier auslegen und den Backofen auf 175 Grad vorheizen (Umluft).

Für den Teig Mehl, Kakao und Backpulver mit einem Löffel in einer separaten Schüssel mischen. Rohrzucker und Apfelmus in der Rührschüssel ordentlich mixen, so dass der Rohrzucker genug Zeit hat, sich aufzulösen.  Nebenbei die Schokolade und Margarine in einem Topf bei geringer Hitze schmelzen lassen.

Nun zuerst die Mehlmischung vorsichtig unter die Zuckermasse mischen (damit es nicht staubt), anschließend die Schokomargarine dazugeben. Zum Schluss noch die Schokotropfen unter die Teigmasse heben.

Den Teig in die Form füllen und etwa 35 Minuten bei 175 Grad backen, danach den Ofen auf 160 Grad stellen und weitere 15 Minuten backen. Nun den Kuchen gut abkühlen lassen. Am besten ist es, wenn man ihn am Tag zuvor schon fertig hat.

Für die Creme die Soja-Sahne bei geringer Hitze in einem Topf erhitzen, die Schokolade dazugeben und wieder unter Rühren schmelzen lassen. Den kalten Kuchen nun aus der Form nehmen und komplett mit der Creme bestreichen.

Um ihn noch etwas zu dekorieren, kann man noch fein geraspelte, vegane weiße Schokolade darüberstreuen und ein bisschen Kakao auf den Kuchen sieben.

 

Arbeitszeit: ca. 30 Min.

Backzeit: ca. 50 Min.

Apfelmus durch 2 reife Bananen und die doppelte Menge der Creme nehmen,
dann wird es eine Schokobombe 😉


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