Meine 5 persönlichen Lern-Highlights

des Jahres 2016

Das Jahr 2016 war ohne Zweifel eines der aufregendsten Jahre meines bisherigen Lebens. Noch vor einem Jahr hätte ich es niemals für möglich gehalten, dass ich mich eines Tages in eine ruhige Ecke setze und so einen Artikel wie diesen hier schreiben würde. Ich möchte Dir nun zum Abschluss des Jahres 2016 meine 5 persönlichen Lern-Highlights präsentieren, die mich dazu gebracht haben, ein noch bunteres Leben zu führen. Dazu gebe ich Dir einige Tipps mit an die Hand, die Dir auch ein aufregendes Jahr 2017 bescheren sollen, falls Du noch einen kleinen Schubser brauchst, um Deinen Traum umzusetzen.


1. Der erste Schritt, um Deine Träume zu erreichen

Du kannst nie alle Risiken vorher berechnen, am Ende kommen doch viele Dinge anders. Bereite Dich vor und dann leg los, denn Erfolg besteht im Grunde nur aus 3 Buchstaben: TUN!
Probier es einfach! Lerne und wachse aus Deinen Fehlern und schieb nicht immer alles auf die lange Bank. Komm aus deiner Komfortzone raus und folge deinen Ängsten. Sie zeigen dir meist ganz genau, wo noch großes Potential in dir steckt.

Der Entschluss zu meinem Blog der-veganizer.de ist bereits in der zweiten Hälfte des Jahres 2015 gefallen. Dann habe ich mich vorbereitet, Bücher gelesen, fotografieren gelernt, Bilder von unserem Essen gemacht, die Texte dazu bereits direkt am Abend nach dem Essen geschrieben, eine Domain angemeldet, noch ein Buch gelesen, mir andere Blogger angesehen usw. Vor allem habe ich mir viele Gedanken gemacht, was alles schlecht laufen könnte. Was würde passieren, wenn sich kein Mensch für meinen Blog interessieren würde? Ein ganz wichtiger Gedanke kam mir leider zunächst nicht: Wann starte ich endlich richtig durch? Wann fällt endlich der Startschuss? Ich habe immer wieder versucht alle Eventualitäten zu kalkulieren, habe dabei aber vergessen, den Hebel richtig umzulegen. Würde es tatsächlich klappen? Interessiert sich da draußen irgendjemand für meine einfachen Rezepte, mein Gesabbel, mein Leben, meine gesundheitlichen Fortschritte?
Ja, das klappte sogar ganz hervorragend. Die Resonanz nach meinem Start war einfach überwältigend. Ich wäre vor Freude fast von unserer Terrasse gehüpft. Keine Sorge, mir kann doch nichts passieren, denn mein Superhelden-Kostüm habe ich stets bei mir und fliegen kann ich natürlich auch. Schon in den ersten Tagen habe ich gemerkt, dass mein Plan und meine Wünsche voll aufgingen, denn ich habe so viele großartige Rückmeldungen und Schulterklopfer bekommen, dass ich fast ein wenig abgehoben wäre. Aber das kann einem Typen, der so bodenständig und bescheiden ist wie ich, natürlich nicht passieren.

«Jedes Handeln ist mit Risiken verbunden, deshalb liegt die Klugheit nicht darin, die Gefahr zu meiden (das ist unmöglich), sondern die Risiken zu berechnen und entschlossen zu handeln. Deine Fehler sollten Fehler des Ehrgeizes sein, nicht Fehler der Faulheit

-Niccolo Machiavelli-


2. Wie Du mit Energievampieren, Negaholikern und Bewohnern umgehst

Kennst Du auch Menschen, die mit ihrer puren Anwesenheit aus einem vorher bunten und fröhlichen Raum innerhalb von einer Millisekunde daraus einen Ort des Grauens machen? Menschen, die den ganzen Tag nur rumnörgeln, morgens schon schwer atmend und motzend durch die Gegend laufen? Menschen, die ständig über andere Leute sprechen, aber auch nur dann, wenn dieser Mensch, um den es gerade geht, nicht im Raum ist? Menschen, die für jede Lösung ein Problem haben und auf jeden positiven Gedanken mit

„Ja, aber…“

antworten? Man nennt solche Menschen zum Beispiel Negaholiker oder Energievampire. Tobias Beck nennt sie liebevoll „Bewohner“. Wenn Du auch solche Typen kennst, dann lass Dir von ihnen nicht mehr länger Deine Energie rauben. Als ich irgendwann im Sommer mal wieder mit meinem Netzkomplizen Christian Wenzel von www.vegan-freeletics.com Kontakt hatte, da stellte er mir die Frage, ob ich Tobias Beck kenne. Dieser Mann würde tolle Seminare geben, bei denen auch seine bezaubernde Frau Sinthu mit dabei ist.

„Bringt mich das als Blogger weiter, Christian?“
„Das bringt Dich als Mensch weiter.“

O.K. dann buche ich das mal. Der Preis war aus meiner Sicht noch überschaubar und ich habe mich nicht weiter damit beschäftigt, was mich dort erwarten würde. Offen gesagt bin ich froh, dass ich dort so unbedarft hingefahren bin, denn ich weiß nicht, ob ich wirklich mental schon so bereit dafür gewesen wäre, wenn ich mehr über die Inhalte gewusst hätte.
Ich kann Dir nicht genau erklären, was dieser Tobias Beck mit mir angerichtet hatte. Ich weiß nur eins:
es war einfach überragend.
Zum ersten Mal war ich in meinem Leben bei einer Party, bei der es keinen Alkohol gab und ich trotzdem Spaß hatte. Dieser smarte Typ aus der Weltmetropole Wuppertal hat mir so dermaßen heftig meine verstaubten Kanäle in meinem Kopf frei gepustet, dass ich 3 Tage später noch ein Dauergrinsen im Gesicht hatte. Nach dem Seminar habe ich an einer Tankstelle angehalten. Diese Einrichtungen sind schließlich für ihr reichhaltiges, veganes Angebot weltberühmt. Nach langem Überlegen habe ich mich für eine Portion Pommes und ein Bier entschieden.

„8,10€, bitte.“
„Oh…gar nicht mal so günstig. Aber wenn man bedenkt, was ein Flugzeugträger kostet… Machen Sie bitte 10€!“

Auf der Rückfahrt habe ich im Auto gesungen und kam mir vor wie Teenager, dem es vollkommen egal ist, was die Menschen da draußen von ihm denken und das Beste ist: ich habe das in meinen Alltag übernommen. Seitdem versuche ich mich nur noch mit Menschen zu umgeben, die mein Leben bereichern. Bei denen ich nach einem Treffen mehr Energie habe als vorher und mich später zu Hause nicht darüber aufrege, was ich mir da wieder für negative Geschichten anhören musste. Vor allem versuche ich mich von Bewohnern fern zu halten. Daher ein ganz wichtiger Punkt: Achte auf dein Umfeld!

„Du bist der Durchschnitt der fünf Menschen, mit denen Du Deine meiste Zeit verbringst.“

– Jim Rohn –

Über die Erlebnisse dort könnte ich jetzt ein Buch schreiben. Dieser Tag hat mein Leben so nachhaltig verändert, dass ich dafür einfach DANKE sagen möchte. DANKE an Tobias Beck und sein Team. DANKE an die Menschen, die ich dort getroffen habe und die mindestens genauso bescheuert sind wie ich und DANKE an Christian Wenzel für diesen Tipp. Ich habe mich nach dem Seminar dazu entschlossen, Affiliate-Partner von Tobias Beck zu werden. Wenn Du also auch Lust darauf haben solltest, eine wirklich einschneidende Erfahrung zu machen und endlich die Maske abzunehmen, die wir immer mit uns herumtragen, dann buch hier eines seiner Seminare. Schreib mir einfach eine Mail an

info@der-veganizer.de

Du bekommst dann einen Code von mir, mit dem Du 25% sparst bei der Buchung seiner Produkte. Für mich war das Geld die sinnvollste Investition meines Lebens. Wenn es Dir dort nicht gefallen haben sollte, dann überweise ich Dir meine Provision, die ich für Deine Buchung erhalte.


3. Geht nicht gibt’s nicht

Ich saß irgendwann im Juli im Kinderzimmer meines Sohnes, er wird bald 5 Jahre alt. Wir haben dort ein Gespräch von Mann zu Mann geführt.

„Was würdest Du Dir wünschen, was man aber nicht kaufen kann, mein Großer?“
„Dass Du mehr Zeit für mich hast, Papo.“

RUMMS….das hat gesessen. Seit einiger Zeit machte ich fast täglich Sport, ging Vollzeit arbeiten, habe gekocht, eingekauft und abends 2, 3 Stunden ferngesehen. Mein Sohn ist dabei tatsächlich zu kurz gekommen. Ich habe auch immer gesagt, dass ich zu wenig Zeit habe am Tag. Zeit genug für den Fernseher hatte ich aber…Hat mich daraus jedoch jemals etwas im Leben nach vorn gebracht? Nein, im Gegenteil…seitdem bleibt die Kiste aus und in der Zeit wird gebloggt. Meine Frau und ich haben uns dann zusammen hingesetzt und überlegt, wie man noch mehr ändern könnte. Bei uns gibt es kein „Ja, aber…“ mehr.
Wir denken jetzt „Tolle Idee, wie kommen wir da hin, um dieses Ziel zu erreichen?“ Ich bin zudem in der glücklichen Lage, dass ich meine Arbeit umstellen konnte von Vollzeit auf Teilzeit. Jetzt gehen mein Junge und ich morgens mal zusammen frühstücken, kloppen zusammen ein paar Häuser aus Lego-Steinen zusammen, gehen schwimmen usw. Ja, wir mussten die ein oder andere (sinnlose) Ausgabe kürzen, den Tagesablauf verändern, flexibler sein, manche Gewohnheiten ablegen, aber der Zugewinn an Lebensqualität wiegt das um ein Vielfaches auf.

„Liebgewordene Gewohnheiten verkleinern unsere geliebten Spielräume.“

-Ernst Ferstl-


4. Warum es gar nicht schlimm ist, etwas nicht besonders gut zu können

„Du kannst das nicht, Du schaffst das nicht, LASS DAS SEIN!“ Wenn Du Deine Kindheit in den 70er und 80er Jahren verbracht hast, dann kennst Du sicher noch dieses Lied von Ratz und Rübe aus „Die Rappelkiste“. In Deinem Leben gibt es viele Menschen, die Dir eintrichtern wollen, dass Du etwas nicht kannst, dass Du nicht gut genug bist, dass Du sowieso scheitern wirst, dass das sinnlos und viel zu unsicher ist, was Du vorhast. Das ist aber die Meinung der Menschen, die vielleicht auch gar nicht das gleiche vom Leben erwarten wie Du, die andere Ziele haben oder die selbst gern größer denken würden, es sich aber nicht trauen. Wenn Du Dich z.B. selbständig machen willst, bist Du besser beraten einen Selbständigen um Rat zu bitten, als Deinen besten Kumpel, der aber Angestellter ist. Selbst wenn er wollte, er kann Dir nicht so gute Tipps geben wie ein Selbständiger. Was ich damit sagen will ist, dass Du die Menschen um Rat bitten sollst, die bereits erreicht haben, was Du erreichen möchtest. Und wenn Du jetzt erkannt hast, dass für die Umsetzung Deiner Ziele ein bestimmtes Talent fehlt, dann such Dir Menschen, die das können, was Dir nicht liegt. Hinterfrage Dich aber vor allem, ob Du und der Rest der Welt Dir Dein ganzes Leben lang eingetrichtert haben, dass Du gewisse Fähigkeiten nicht haben würdest.
Ich bin kein Freak in Sachen Technik, dafür habe ich eine Agentur, die das für mich macht. Ich muss mich nicht um Updates, Templates, Ecken und Kanten im Design kümmern. Jetzt sagt der „Ja, aber Bedenkenträger“ sicherlich: „Toll, das kostet Geld und das habe ich nicht.“ Erstens ist das gar nicht so teuer, wie Du vielleicht denken magst, und zweitens laufen an jeder Ecke irgendwo Menschen rum, die das richtig gut können. Bestimmt ist auch jemand aus Deinem Freundes- oder Bekanntenkreis dabei. Man muss diese Juwele nur suchen und zur Not schaut man sich im Internet Lehr-Videos an, die es überall kostenlos gibt und eignet sich diese Fähigkeiten an.

Ich konnte nicht fotografieren. Was für ein Zufall, dass mein Freund Robert ein großartiger Fotograf ist. Er hat mir die Tricks und Kniffe gezeigt und mittlerweile bin ich ein guter Food-Fotograf geworden. Wenn ich andere Fotos brauche, dann hilft er mir gern. Auch bei anderen Problemen ist er stets an meiner Seite und unterstützt mich, wo er kann. Auch hier helfen tolle Videos bei youtube oder auch Kurse in Volkshochschulen, falls Du keinen Fotografen kennen solltest.

Ich backe nicht gerne. Als ich voller Stolz ein selbst gebackenes Brot in ein veganes Back-Forum stellte, da fiel plötzlich eine Horde schlecht gelaunter Amazonen über mich her und kam zu dem Schluss, dass ich nicht backen können würde. Stimmt, dachte ich mir, das ist tatsächlich nicht meine Leidenschaft. Welch glückliche Fügung, dass ich drei ganz tolle Mädels kenne, die das sehr gut können. Schon waren die „3 Engel für Peffe“ geboren, die jetzt für mich tolle Kreationen backen und ich mich mit ihren Lorbeeren schmücken darf 😉

Frau Birdsen und Alicja haben beim diesjährigen PETA-Backwettbewerb teilgenommen und sind sofort ins Finale gekommen. Alicja hat einen tollen 6. Platz belegt und Frau Birdsen hat sogar den Pott nach Braunschweig geholt. Wir sind also Sieger des PETA-Backwettbewerbs 2016 geworden.

Wenn Du etwas Deiner Meinung nach nicht so gut kannst, dann lerne es oder such Dir Menschen, die Dir dabei helfen und bereits mit diesen Fähigkeiten ausgestattet sind. Das macht in der Regel allen Beteiligten viel Spaß und bringt am Ende ein großartiges Ergebnis hervor, von dem Du auch profiteren wirst. Denn oftmals wurde Dir von Kindesbeinen an erzählt, dass Du gewisse Dinge nicht kannst. Rede Dir das nicht länger ein und versuche es immer wieder. Du wirst sehen, dass Du mit der Zeit immer besser wirst.

„Ganz gleich was für ein großer Krieger er ist, ein Häuptling kann
die Schlacht nicht gewinnen ohne seine Indianer.“

-unbekannt-


5. Zieh Dein Ding durch

Verbieg Dich nicht und bleibt authentisch! Diesen Spruch habe ich im Vorfeld öfter gehört und ich dachte mir zu dem Zeitpunkt, dass das doch völlig klar sei. So klar ist das aber nicht, denn als Blogger bekommst Du auch unmoralische Angebote von Agenturen und Firmen, denen es völlig egal ist, was aus Dir wird. Schalt die Dollarzeichen in Deinen Augen aus und sag Kooperationen ab, bei denen Du ein schlechtes Gefühl hast und die nicht zu Dir passen.
Hör lieber auf Deine LeserInnen, denn sie liefern Dir zumeist ehrliches und kostenloses Feedback. Hierbei meine ich aber nicht die Bewohner-Fraktion, die bei Dir einfach nur mal zum Rumpöbeln vorbei kommt und schlechte Laune verbreitet. Mein Blog ist mein Wohnzimmer, bei meiner Party bin ich der Gastgeber. Wenn sich jemand schlecht benimmt oder keine Getränke mitbringt, dann wird er entweder ignoriert oder fliegt komplett raus. Diese unzufriedenen Menschen wollen sowieso nicht auf einem vernünftigen Niveau mit Dir diskutieren.
Solltest Du keinen Blog planen, dann kannst Du das auch auf andere Bereiche übertragen. Du wirst ganz viele gute und auch schlechte Ratgeber aus Deinem Umfeld haben, die Dir plötzlich erzählen wollen, was Du alles anders machen MUSST. Blende das aus und zieh Dein Ding durch, das Dich glücklich macht.

„Du bist nicht auf der Welt, um so zu sein, wie andere Dich gerne hätten.“

-unbekannt-

Lass Dir von Menschen mit zu kleinem Horizont nicht erzählen, dass Deine Träume zu groß sind und mach 2017 zu Deinem Jahr! Also gib Schub, Rakete :)!