Den aktuellen Weltrekord im 100-Meter-Lauf hält Usain Bolt aus Jamaika mit 9,58s.
Viele Experten halten diesen Rekord für eine Art Fabelzeit, die kaum zu unterbieten sein dürfte. Wie das aber so oft mit sogenannten Experten ist, beleuchten diese gewisse Themen nur sehr einseitig und sprechen über Dinge, von denen sie eigentlich gar keine Ahnung haben, weil sie nur eine Seite der Medaille kennen.
Du hast aber Glück, denn ich bin einer, der nicht nur beide Seiten jeder Medaille kennt, ich kenne sogar den Rand.

Stell Dir einfach folgende Situation vor: Du stehst bei den nächsten Olympischen Spielen 2016 in Rio (ich weiß, dass es jetzt vielleicht etwas kurzfristig ist, weil Du Dich nicht dafür qualifiziert hast, aber vielleicht geht ja doch noch irgendwie was) neben Usain Bolt in den Startblöcken, hast dabei ein lockeres Hawaii-Hemd an, trägst eine Sonnenbrille und Flip Flops und hältst nach dem Startschuss noch einen kurzen Schnack mit den Kampfrichtern. Irgendwann gehst Du ab wie der Roadrunner auf der Flucht vor dem legendären Kojoten Karl, der in Fachkreisen auch „Der Ehrgeizige“ genannt wird, und läufst locker und geschmeidig mit 10 Metern Vorsprung in Weltrekordzeit durchs Ziel. Geht nicht? Doch, geht natürlich, glaube ich jedenfalls. Du musst nur das richtige Essen vorher zu Dir genommen haben und dann zündest Du den Turbo. In der Quinoa Bowl ist so viel gutes Zeug drin, das eine Sportskanone wie Dich, und auch solche, die es werden wollen, in kürzester Zeit auf das Siegertreppchen katapultieren dürfte.

Ich stelle mir nur immer wieder die Frage, wieso Karl nicht einfach in den Bio-Laden geht und sich sein Essen dort kauft. Schließlich hat er immer genügend Geld im Pelz, um sich das ganze Equipment für seine Fallen und Vorrichtungen zu kaufen, mit denen er den Roadrunner zur Strecke bringen möchte. Aber gut, lassen wir das. Er ist ein Freigeist und muss schließlich selbst wissen, was er macht.

Zutaten für ca. 3-4 Portionen:

    • 1 Zucchino (falls an dieser Stelle fragen auftauchen sollten: 1 Zucchino – 2 Zucchini 🙂 )
    • 1 kl. Glas Mais
    • 1 kl. Glas Kidneybohnen
    • 1 Zwiebel
    • 1 kl. Dose stückige Tomaten
    • 150g Quinoa (*)
    • 300ml Gemüsebrühe
    • 1 Avocado
    • Salz
    • Chilipulver (*)

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Zutaten für den Dip:

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Zucchino waschen und in Stücke schneiden, Zwiebel schälen und hacken, Mais und Kidneybohnen in einem Sieb waschen und abtropfen lassen. Die Gemüsebrühe und die Tomaten zusammen kurz aufkochen und dann das Quinoa unterrühren. Die Hitze nun reduzieren und alles zusammen ca. 10 Min. köcheln lassen, die Zucchino, den Mais, die Bohnen und die Zwiebelwürfel unterrühren und für ungefähr weitere 15 Min. köcheln lassen bis das Quinoa gar ist.

In der Zwischenzeit die Zutaten für den Dip in ein hohes Gefäß geben und alles pürieren. Am cremigsten wird der Dip, wenn man die Cashews vorher für mindestens 2 Stunden in Wasser einlegt (oder einfach Cashewmus verwendet), man kann sie auch gleich in die Gemüsebrühe legen. Ein guter Mixstab (*) schafft das aber auch ohne vorheriges Einweichen. Zum Schluss die geschälte und entkernte Avocado in Scheiben oder Stückchen schneiden und auf der Bowl anrichten, dazu einen Klecks von den Dip hinzufügen.

Die Anregung für dieses Gericht habe ich von der Bloggerin Nina von Berries & Passion.

Arbeitszeit: ca. 20 Min.
Kochzeit: ca. 20-25 Min.

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Der Dip erinnert im Geschmack an Sauerrahm. Rühr frische Kräuter wie Petersilie und Schnittlauch unter und man kann den Dip auch als Topping für eine Ofenkartoffel verwenden